Keramik

Handarbeit und erstklassiges Design

Die Keramik von Nele Zander zeichnet sich durch 100% Handarbeit aus. Nele verbindet erstklassiges Design mit funktioneller Gestaltung. Die Verwendung von ausgesuchten Grundmaterialien sowie die hohe handwerkliche Klasse sorgen für eine lange Haltbarkeit der Werkstücke. Ob sie auf der Suche nach exklusivem Teegeschirr für zu Hause sind oder eine dekorative Vase für einen repräsentativen Raum suchen. In Fahrenholz werden sie fündig.

Was ist Keramik?

Keramik ist eine Stoffklasse, die von Metall, Holz und Kunststoff u.a. unterschieden werden kann. In der Umgangssprache bezeichnet man auch die Werkstücke aus diesem Werkstoff als Keramik. Vereinfacht gesagt sind Keramik geschaffene Gegenstände, die aus geformten und gebrannten Erden wie Ton, Lehm, Steingut, Steinzeug und Porzellan erstellt werden. Die ältesten Keramiken, die bisher auf unserer Erde gefunden wurden haben ein geschätztes Alter von mehr als 30.000 Jahren. Heute unterscheidet man zwischen industriellen Werkstücken (technische Keramik) wie z.B. Gleitlager, industriell gefertigten Gebrauchs- und Ziergegenständen, Ziegelsteinen, Dachpfannen und der traditionellen Handwerkskunst zur Schaffung von Tongut, Steingut und Porzellan.

Traditionelle Töpferei zur Erstellung von Keramik

aus der Werkstatt Fahrenholzer Straße 24. Nele Zander Keramik
Werkstatt Nele Zander

Die Töpferei ist eine Technik zur Erstellung von Keramik. Der oder die Töpferin formt, dekoriert und brennt den Werkstoff zu Gegenständen. In der Traditionellen Handwerkskunst wird der Ton in Wulsttechnik oder auf der Töpferscheibe geformt. Gebrannt wird heute in Strom- und Gasöfen sowie traditionell im Ofen mit Holz- oder Kohlefeuerung. Gebrannt wird entweder bei Temperaturen bis zu 1.000 Grad Celsius oder zwischen 1.250 bis 1.290 Grad Celsius. Unterhalb 1.000 Grad Celsius bleibt das Produkt wasserdurchlässig (z.B. Terrakotta), größer 1.000 Grad Celsius kann der Ton verglasen und wird dadurch wasserdicht. Um poröse Tonwaren wasserdicht zu bekommen werden niedrig gebrannte Gegenstände glasiert und bei 1.280 Grad ca. 10 Stunden gebrannt. Die Glasur ist ein glasartiger Überzug, der aus dekorativen Gründen in verschiedenen Farben erstellt werden kann. Gerade die Rezeptur der Glasur gehört zu den gut gehüteten Geheimnissen der Töpferei Betriebe.

Die Töpferscheibe

In der Töpferei unterscheidet man zwischen langsam drehenden und schnell drehenden Töpferscheiben. Die langsame Scheibe wird zur Erstellung von Gegenständen aus Tonstücken genutzt. Der Töpfer kann mit Hilfe der langsam drehenden Scheibe das Werkstück ohne Mühe von allen Seiten betrachten. Daher wird die langsame Töpferscheibe durch den Fuß oder per Hand in die gewünschte Position gedreht. Die schnell drehenden Scheibe nutzt der Töpfer zum Hochziehens des Tons aus einem Stück.