Keramik aus Fahrenholz

Nele Zander Kunsthandwerk

Werkstatt und Ausstellungsraum

Nele Zander Keramik
Fahrenholzer Straße 24
21423 Drage (Fahrenholz)

Tel.: 01512 5883775
Mail: nele-zander@web.de

Anfahrt nach Fahrenholz zu Nele Zander

Anfahrt und Wegbeschreibung

Fahrenholz ist ein Ortsteil der Gemeinde Drage zwischen Geesthacht und Winsen/Luhe. Mit dem Auto ist Fahrenholz aus Hamburg oder Lüneburg kommend schnell erreicht.

 Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende; Open-Database-Lizenz

geschirr

Essgeschirr, Vasen, Kanne, Teller aus Keramik

gefäße

Die reduzierten Formen der Gefäße verkörpern Leichtigkeit und Eleganz und verströmen Dynamik. Die aus zwei gewölbten Platten montierten Gefäße bieten sich zum Bespielen an.

Lebenslauf

Nele Zander lebt mit drei Töchtern in Drage (Fahrenholz). Dort ist sie seit ihrer Kindheit ihr Zuhause. Die Werkstatt und Ausstellung befindet sich in den Räumen ihrer Eltern Karin und Walther Zander.

Künstlerische Ausbildung

Gesellin im Scheibentöpferhandwerk


Studium der freien Kunst Keramik am Institut für künstlerische Keramik in Höhr-Grenzhausen/Westerwald

Ausstellungen (Auswahl)

  • Jahresmesse im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • Rosenthal-Studio Hamburg
  • Westerwaldmuseum Höhr-Grenzhausen
  • Keramik Offenburg ‘99
  • Richard Bampi Preis, Historische Museen Magdeburg
  • Forum Form Clemenswerth, Emslandmuseum Sögel
  • World Ceramik Biennale, Korea

Auszeichnungen

  • Porzellan aus dem Salzbrand – Förderpreis , Rosenthal Studio Hamburg
  • Westerwaldpreis 99 Europäische Keramik – Förderpreis
  • Richard Bampi Preis 2. Preis, Magdeburg
  • Förderpreis der ADK und der Gedok Hamburg
  • Förderpreis Keramik 2000 der Nassauischen Sparkasse „Die keramische Großplastik im Freien“

Keramik

Handarbeit und erstklassiges Design

Die Keramik von Nele Zander zeichnet sich durch 100% Handarbeit aus. Nele verbindet erstklassiges Design mit funktioneller Gestaltung. Die Verwendung von ausgesuchten Grundmaterialien sowie die hohe handwerkliche Klasse sorgen für eine lange Haltbarkeit der Werkstücke. Ob sie auf der Suche nach exklusivem Teegeschirr für zu Hause sind oder eine dekorative Vase für einen repräsentativen Raum suchen. In Fahrenholz werden sie fündig.

Was ist Keramik?

Keramik ist eine Stoffklasse, die von Metall, Holz und Kunststoff u.a. unterschieden werden kann. In der Umgangssprache bezeichnet man auch die Werkstücke aus diesem Werkstoff als Keramik. Vereinfacht gesagt sind Keramik geschaffene Gegenstände, die aus geformten und gebrannten Erden wie Ton, Lehm, Steingut, Steinzeug und Porzellan erstellt werden. Die ältesten Keramiken, die bisher auf unserer Erde gefunden wurden haben ein geschätztes Alter von mehr als 30.000 Jahren. Heute unterscheidet man zwischen industriellen Werkstücken (technische Keramik) wie z.B. Gleitlager, industriell gefertigten Gebrauchs- und Ziergegenständen, Ziegelsteinen, Dachpfannen und der traditionellen Handwerkskunst zur Schaffung von Tongut, Steingut und Porzellan.

Traditionelle Töpferei zur Erstellung von Keramik

aus der Werkstatt Fahrenholzer Straße 24. Nele Zander Keramik
Werkstatt Nele Zander

Die Töpferei ist eine Technik zur Erstellung von Keramik. Der oder die Töpferin formt, dekoriert und brennt den Werkstoff zu Gegenständen. In der Traditionellen Handwerkskunst wird der Ton in Wulsttechnik oder auf der Töpferscheibe geformt. Gebrannt wird heute in Strom- und Gasöfen sowie traditionell im Ofen mit Holz- oder Kohlefeuerung. Gebrannt wird entweder bei Temperaturen bis zu 1.000 Grad Celsius oder zwischen 1.250 bis 1.290 Grad Celsius. Unterhalb 1.000 Grad Celsius bleibt das Produkt wasserdurchlässig (z.B. Terrakotta), größer 1.000 Grad Celsius kann der Ton verglasen und wird dadurch wasserdicht. Um poröse Tonwaren wasserdicht zu bekommen werden niedrig gebrannte Gegenstände glasiert und bei 1.280 Grad ca. 10 Stunden gebrannt. Die Glasur ist ein glasartiger Überzug, der aus dekorativen Gründen in verschiedenen Farben erstellt werden kann. Gerade die Rezeptur der Glasur gehört zu den gut gehüteten Geheimnissen der Töpferei Betriebe.

Die Töpferscheibe

In der Töpferei unterscheidet man zwischen langsam drehenden und schnell drehenden Töpferscheiben. Die langsame Scheibe wird zur Erstellung von Gegenständen aus Tonstücken genutzt. Der Töpfer kann mit Hilfe der langsam drehenden Scheibe das Werkstück ohne Mühe von allen Seiten betrachten. Daher wird die langsame Töpferscheibe durch den Fuß oder per Hand in die gewünschte Position gedreht. Die schnell drehenden Scheibe nutzt der Töpfer zum Hochziehens des Tons aus einem Stück.